Aktuelles

Noch freie Seminarplätze für Mai 2016

In der Akademie für Konflikttransformation gibt es noch freie Plätze für Seminare zur Flüchtlingsarbeit und Traumabewältigung sowie zur Advocacy-Arbeit und -Strategien. Die Seminare werden auf Englisch gehalten. Unter folgenden Links finden Sie nähere Informationen zu den Inhalten und Anmeldemodalitäten.

Neue Publikation zu Gewalt gegen Frauen in Kolumbiens bewaffnetem Konflikt

Ein Großteil der kolumbianischen Bevölkerung leidet unter dem Jahrzehnte andauernden bewaffneten Konflikt und der politisch motivierten Gewalt. Dass Frauen oft stärker als Männer betroffen sind, ist auf den ersten Blick nicht sichtbar. Deshalb hat pbi mit Menschenrechtsverteidigerinnen aus ganz Kolumbien gesprochen und ihre Berichte und Erfahrungen in der Publikation "Woman Leaders" herausgebracht.

Der Querbrief 1/2016 ist erschienen

Im aktuellen Magazin berichtet der Weltfriedensdienst (WFD) über die Arbeit der ZFD-Partnerorganisation MIRAPEC in Burundi. Deren Arbeit zeigt, was Mediation und gewaltfreie Interventionen im Kontext gewaltsam ausgetragener Konflikte bewirken kann. Des Weiteren thematisiert der WFD die Wirksamkeit der Arbeit von Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfern vor Ort. Im Querbrief 1/2016 finden Sie außerdem weitere Themen rund um den Weltfriedensdienst sowie Tipps zum Spendensammeln.

Auf Twitter: Eine Woche Alltag einer ZFD-Fachkraft in Bethlehem

Im Rahmen des Twitterprojekts @meinEngagement berichtet Stefan Wagler vom 18. bis zum 24. April über den gleichnamigen Twitter-Account täglich aus seinem Arbeitsalltag als ZFD-Fachkraft in Bethlehem. Stefan Wagler ist Diplompsychologe und arbeitet für die psychotherapeutische Einrichtung “Guidance and Training Center for the Child and Family” (GTC).  Er twittert hautnah über die Arbeits- und Lebensbedingungen in dem besetzten palästinensischen Gebiet, über psychotherapeutische Ansätze in Nahost und die Folgen der Besatzung für die Bevölkerung. Zusätzlich gibt er Einblicke in die Projekte anderer ZFD-Fachkräfte vor Ort. Die Tweets auf Deutsch und Englisch werden für diesen Zeitraum auf der ZFD-Seite zu sehen sein.  

Als ZFD-Fachkraft in Jerusalem: Vom Leben und Arbeiten in einer politisch sensiblen Region

Seit September 2015 arbeitet Thomas Molitor als ZFD-Fachkraft und Berater für interne Managementstruktur bei der Society of St. Yves in Jerusalem. „Frieden ist eine grundlegende Voraussetzung für Entwicklung“, sagt er im Interview mit Katharina Engels und erzählt, wie er die ersten Monate in Jerusalem erlebte und welche Aufgaben in Zukunft anstehen.

Liberia: Das Kofi-Annan-Institut bietet ein Forum für die öffentliche Diskussion

Seit drei Monaten arbeitet der Politikwissenschaftler Felix Gerdes als ZFD-Fachkraft der AGEH am Kofi-Annan-Institut für Konflikttransformation in der liberianischen Hauptstadt Monrovia. Inhaltliche Schwerpunkte des Instituts sind die Bereiche konfliktsensible Entwicklung, Gender und natürliche Ressourcen. Neben diesem Studienangebot organisiert das Institut ein Public Policy Forum für öffentliche Diskussionen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik zu aktuellen politischen Themen. Felix Gerdes hat mit Ursula Rademacher über die Ausrichtung des Kofi-Annan-Instituts und über seine Aufgaben als ZFD-Fachkraft gesprochen.

Förderung gewaltfreier Konfliktbearbeitung in Uganda

Susanne Wienholt-Kall hat in den vergangenen Jahren als ZFD-Fachkraft und Beraterin für friedensförderndes Gemeinwesen in der Diözese Moroto im Nordosten Ugandas gearbeitet. In der Region kommt es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen um Viehdiebstähle und Ressourcen. Gemeinsam mit dem Justice and Peace Komitee hat die Diplomtheologin verschiedenen Zielgruppen Trainings zum Thema „Gewaltfreie Konfliktlösungen“ angeboten. Anfang des Jahres ist sie nach Deutschland zurückgekehrt und hat mit Katharina Engels über ihre Erfahrungen in Uganda gesprochen.

Guatemala: Hochrangige Militärs wegen sexueller Gewalt gegen Frauen während des Bürgerkriegs verurteilt

20 Verhandlungstage dauerte der Prozess um die sexuelle Versklavung von Frauen während des Bürgerkrieges. Dann sprachen die Richter am 26. Februar 2016 ein historisches Urteil: sie verurteilten zwei ehemalige hochrangige Militärs zu hohen Freiheitsstrafen. Guatemala setzt damit einen richtungsweisenden Gerichtsentscheid in der juristischen Aufarbeitung von Kriegsverbrechen. Anerkannt wurde auch, dass das Militär sexuelle Gewalt massiv und systematisch als Mittel des Krieges und des Völkermordes eingesetzt hat.  Eine Partnerorganisation des ZFD in Guatemala, ECAP (Equipo de Estudios Comunitarios y Acción Psicosocial), begleitet die Klägerinnen psychosozial und gewährleistete zusammen mit anderen Akteuren deren Vertretung in dem juristischen Prozess. Zum ersten Mal wurden durch diesen Prozess Fälle von Sexsklaverei vor einem nationalen Gericht verhandelt. Erstmalig geschah es auch, dass Fälle sexueller Gewalt während des Bürgerkriegs vor Gericht gebracht wurden.

pbi-Infoseminar in Darmstadt – Melden Sie sich an!

Vom 22. bis zum 24. April 2016 veranstaltet peace brigades international (pbi) ein Infoseminar über seine Friedens- und Menschenrechtsarbeit. Dieses richtet sich an alle Interessierte, die mehr über die Arbeit von pbi erfahren oder sich ehrenamtlich in Deutschland engagieren möchten. Außerdem ist das Seminar Voraussetzung für die Bewerbung als Friedenskraft im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) in einem der pbi-Projekte.

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