Konfliktbearbeitung - konkret

Kambodscha: Vergangenheitsbewältigung

Zivile Konfliktbearbeitung ist die Überschrift für die Arbeit des ZFD. Was das im einzelnen heißt, kann nur im Hinblick auf die je einzigartige Konfliktsituation und die ebenfalls je einzigartige Projektarbeit des ZFD und seiner Partnerorganisationen erklärt werden. So finden Sie hier eine wechselnde Auswahl von Artikeln, neuen Publikationen aus dem ZFD oder Hinweise auf Videos.

Flucht. Gewalt vorbeugen, Zusammenleben fördern, Rückkehr erleichtern

In einem Online-Dossier zeigt der ZFD, wie zivile Konfliktbearbeitung die Auswirkungen von Flucht- und Migrationsbewegungen mildert und Menschen vor Gewalt schützt. Im Südsudan werden beispielsweise Menschen gestärkt, die einer von Gewalt geprägten Gesellschaft unermüdlich friedliche Alternativen entgegen halten. In Mexiko setzen sich einheimische Initiativen gewaltfrei für die Rechte von Migrantinnen und Migranten ein. Im Libanon bauen ZFD-Fachkräfte Spannungen zwischen syrischen Geflüchteten und der libanesischen Bevölkerung ab, und in Burundi verhandeln Friedenskomitees erfolgreich Landkonflikte, die bei der Rückkehr von Geflüchteten auftreten (Juni 2016).

Hier geht es zum Dossier.

Wie viel Gerechtigkeit braucht der Frieden?

Das westliche Verständnis von Frieden hat sich seit Ende des Zweiten Weltkrieges stark verändert. Gerechtigkeit wird nicht mehr als schmückendes Beiwerk, sondern als obligatorischer Bestandteil von Friedensprozessen verstanden.  … - Isabella Bauer über das Peace Makers Dilemma und eine mögliche Lösung in einem ugandischen ZFD-Projekt.
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Friedens- oder Qualitätsjournalismus?

Untertitel: „Stimmen aus einer Kontroverse, die vielleicht gar keine ist“. Über die Diskussionen auf einer EIRENE-Arbeitskonferenz mit afrikanischen JournalistInnen zum Thema „Medien als Friedensförderer“ (April 2013) berichtet Lisa Tschörner. 
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Frieden – neu gedacht: Johan Galtung im Interview

Kaum eine Einzelperson hat unsere heutigen Auffassungen von Frieden und Friedensprozessen so sehr geprägt wie Johan Galtung. Kein Seminar zu ziviler Konfliktbearbeitung, ohne dass nicht sein Name fiele, ohne dass nicht von positivem Frieden oder struktureller Gewalt die Rede wäre. Sein neuestes Buch heißt „A Theory of Peace. Building Direct Structural Cultural Peace“. Im Galtung-Institut in Grenzach-Wyhlen, nahe Basel, stellte er es am 1. Juni vor.
Juni 2013
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„Besser zuhören!“ fordert Mary B. Anderson in ihrem neuesten Buch

Die mit Spannung erwartete, jüngst erschienene Publikation „Time to listen: Hearing from People on the Receiving End of International Aid“ präsentierte Mary B. Anderson, Präsidentin von Collaborative for Development Action (CDA),  im Januar 2013 persönlich in Bonn. Das kritische Werk stellt die Frage in den Mittelpunkt, ob das internationale Hilfssystem, so wie wir es kennen, sinnvoll konzipiert  ist. Sie sucht nach der Antwort direkt bei den Hilfsempfängern vor Ort. Bei den Menschen also, die im Zentrum aller Erwägungen zu effizienter und angemessener Hilfsintervention stehen - oder stehen sollten.
ZFD aktuell, Februar 2013
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West Africa meets South East Asia: Austausch zwischen ZFD-Partnern des EED

Im September 2011 besuchten VertreterInnen der philippinischen Zivilgesellschaft den EED in Bonn, kurz bevor sie nach Sierra Leone flogen. Sie würden dort zwei Menschen wiedertreffen, die ein paar Monate zuvor auf Mindanao, der größten und südlichsten Philippinen-Insel waren. Was sind die Erwartungen der Filipinas und Filipinos, was waren die Erfahrungen der beiden Sierra-Leoner, kurz: was nutzt ein solcher Austausch?
ZFD aktuell, Februar 2012
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Lehren aus der Vergangenheit: Eine ruandische Delegation besucht Deutschland und Polen

Eine ruandische Delegation kam zu einer zwölftägigen Studienreise nach Deutschland und Polen, um sich den Themen Erinnerungskultur und Gedenkpädagogik zu widmen. Was hat Deutschland aus dem Holocaust gelernt und wie lassen sich diese Erfahrungen für den Aufarbeitungsprozess in Ruanda nutzen?
ZFD aktuell, Februar 2012
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"An Europa führt kein Weg vorbei"

Jochen Schmidt arbeitete zwei Jahre beim forumZFD als Referent für Europäische Friedenspolitik in Brüssel. In seinem Gastbeitrag beschreibt er Friedensdienst-Vorhaben unserer europäischen Nachbarn und ihre Perspektive auf den deutschen ZFD.
ZFD aktuell, Februar 2012
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Peru: Aufarbeitung der traumatischen Erfahrungen des Bürgerkriegs

Die Folgen des bewaffneten Konflikts, der Peru fünfzehn Jahre lang in Atem hielt, dauern bis heute an. Menschenrechtsverletzungen ließen ein traumatisiertes Volk zurück, das noch immer für Anerkennung und Wiedergutmachung kämpft. Aus dem ZFD-Projekt zur psychosozialen Betreuung von Gewaltopfern in der Region Ayacucho.
ZFD aktuell, November 2011
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Guatemala: Vom Schweigen zur Erinnerung

Seit im Juli 2005 das Historische Archiv der Nationalen Polizei entdeckt wurde, laufen sechs Hochleistungsscanner 13 Stunden täglich, um 40.000 Papiere pro Woche einzulesen. Die Funde gewähren detailierte Einblicke in die Vorgänge während des Bürgerkrieges von 1960-1996 und bringen Licht in das Dunkel hunderttausender Menschenrechtsverletzungen.
ZFD aktuell, November 2011
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