Aktuelles

Grafik: Darolu
21.09.2016

Heute ist UN-Weltfriedenstag. Aus diesem Anlass erinnert das Konsortium Ziviler Friedensdienst (ZFD) an die Voraussetzungen für erfolgreiche Friedensarbeit. „Frieden wird vor Ort gemacht“, sagt Jürgen Deile, Sprecher des Konsortiums ZFD. „Die Zivilgesellschaft spielt dabei eine besondere Rolle. In fragilen und von Konflikten betroffenen Regionen sind es die Menschen an der Basis, die Frieden erwirken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. Unsere Aufgabe ist es, diesen Menschen an der Seite zu stehen und ihre Organisationen zu stärken.“ In Burundi geben Fachkräfte des ZFD beispielsweise Wissen und Methoden der zivilen Konfliktbearbeitung an die Partnerorganisation MI-PAREC weiter. MI-PAREC begleitet rund 300 lokale Friedenskomitees. Ziel ist es, Opfer und Täter aus dem Bürgerkrieg zu versöhnen. Vor den Friedenskomitees werden Konflikte friedlich verhandelt, beispielsweise Auseinandersetzungen um Landrechte.

mehr ...
13.09.2016

Shawan Jabarin, Direktor des palästinensischen ZFD-Partners Al-Haq, wurde zum Generalsekretär der Internationalen Föderation für Menschenrechte (FIDH) gewählt. 400 Vertreterinnen und Vertreter von 178 Mitgliedsorganisationen aus 120 Ländern hatten sich Ende August zum 39. Internationalen FIDH- Kongress in Johannesburg versammelt.FIDH gehört zu den weltweit größten Menschenrechtsnetzwerken mit Mitgliedern aus allen Kontinenten.

mehr ...
06.09.2016

Das Frauennetzwerk für Frieden feiert seinen 20. Geburtstag. Zu diesem Anlass findet am 24. September in Bonn eine Festveranstaltung mit Symposium statt. Es wird diskutiert, wo die Genderperspektive im Friedensengagement heute und in Zukunft eine Rolle spielt: in der deutschen und europäischen Friedenspolitik, in der Friedens- und Konfliktforschung, in der Friedensbewegung und in der praktischen Friedensarbeit. Mit dabei ist ZFD-Fachkraft Katharina Tangri, die über ihre langjährigen Erfahrungen mit Geschlechterperspektiven in der praktischen Frie­densarbeit in Kenia und Uganda referiert.

mehr ...
Bild: VENRO
30.08.2016

Wie lässt sich soziale Ungleichheit überwinden? Was braucht es, damit die Welt friedlicher und sozial, ökologisch und wirtschaftlich gerechter wird? Wie können wir möglichst viele gesellschaftliche Gruppen einbinden, um Veränderungsprozesse anzustoßen, die die Ziele der Agenda 2030 Wirklichkeit werden lassen? Diese Fragen werden am 26. September auf der von VENRO initiierten Konferenz „Alle mitnehmen – soziale Ungleichheit überwinden!“ diskutiert. Das Konsortium ZFD bietet dort den Workshop „Ausgrenzende Gewalt und die Gewalt der Ausgegrenzten – wie werden die SDG eine Agenda für gesellschaftlichen Frieden?“ an.

mehr ...
25.08.2016

Im Sommer wurden in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh und in Battambang im Nordwesten des Landes zwei neue Programmbüros des forumZFD eröffnet. „Die gewaltvolle Geschichte Kambodschas scheint lange zurück zu liegen“, sagte Carsten Montag, stellvertretender Leiter des forumZFD und Leiter der Abteilung Projekte und Programme, bei der Eröffnungsfeier. „Die Erfahrungen zeigen aber, dass die Wunden alles andere als geheilt sind. Mit den nun eröffneten Räumen wollen wir zusammen mit unseren Partnern einen Beitrag leisten für Begegnung, Dialog und Verständigung.“

mehr ...
17.08.2016

Ruanda ist seit Jahrzehnten Anlaufstelle für Geflüchtete, vor allem aus der Demokratischen Republik Kongo und aktuell aus Burundi. Trotz der großen Hilfsbereitschaft der ruandischen Bevölkerung gestaltet sich das Zusammenleben aufgrund mangelnder Ressourcen oft schwierig. Der ZFD und seine Partner arbeiten daran, gemeinsam mit den Menschen gewaltfreie Wege aus Konflikten zu finden, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und Gewalt im Keim zu ersticken. Ein Beispiel dafür ist die Friedensarbeit mit Jugendlichen im Camp Kigeme.

mehr ...
10.08.2016

Die ZFD-Partnerorganisation Yafa Cultural Center hat in Zusammenarbeit mit Fachkräften des ZFD ein Abenteuer- und Survival-Camp für Jugendliche aus dem Flüchtlingslager Balata in Nablus durchgeführt. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder verbrachten sechs Tage außerhalb ihres gewohnten Umfeldes. Sie lernten dabei,  eigene Grenzen zu überwinden, in schwierigen Situationen positiv zu denken und im Team zu arbeiten.

mehr ...
03.08.2016

Bis Anfang 2017 will die Bundesregierung ein neues Leitbild zur Krisenprävention und Friedensförderung entwickeln. Unter Federführung des Auswärtigen Amtes wurde dieser Leitlinienprozess im Juli mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin eröffnet, bei der auch das Konsortium ZFD vertreten war. Die Zivilgesellschaft ist eingeladen, sich im „PeaceLab2016“ an dem Prozess zu beteiligen, zum Beispiel durch Online-Debatten in einem kürzlich gestarteten Blog oder in den sozialen Online-Netzwerken.

mehr ...
25.07.2016

Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren hat das Konsortium ZFD die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie zur Umsetzung der Agenda 2030 im Hinblick auf die Friedensziele als nicht ambitioniert genug bewertet. In einer Stellungnahme unterbreiten die Unterzeichner daher sieben Vorschläge zur Erreichung der Friedensziele, darunter ein „Konflikt-TÜV“ und die Einführung verschiedener Indikatoren, beispielsweise für Abrüstung, Friedensförderung im Ausland und Gewalt in Deutschland. In einer weiteren Stellungnahme regen elf Verbände und Organisationen eine Nachhaltigkeitsprüfung für alle politischen Initiativen an und fordern, dass die Zivilgesellschaft stark an der Umsetzung der Agenda 2030 beteiligt wird.

mehr ...
Foto: Dr. Audace Manirahinyuza
20.07.2016

In Burundi herrschen erneut Unruhen, aufgeflammt durch das umstrittene dritte Mandat des amtierenden Präsidenten. Das Land erlebt gewaltsam ausgetragene politische Machtkämpfe und als Folge davon humanitäre und wirtschaftliche Krisen. Mehr als 250.000 Menschen flohen in die Nachbarstaaten und über 1.000 Menschen wurden ermordet. Den Spannungen in der Politik steht eine Bevölkerung gegenüber, die Frieden will. Inmitten der Krise setzen viele Menschen ihre Friedensarbeit fort. Der ZFD unterstützt sie dabei.

 

mehr ...

Seiten

ZFD Aktuelles abonnieren