Aktuelles

Foto: Adam Jones
19.04.2017

Der UN-Menschenrechtskommissar hat die sri-lankische Regierung im März aufgefordert, die Aufarbeitung begangener Kriegsverbrechen beherzter anzugehen. Ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen, darunter auch der ZFD-Partner TCSF, hat mit einer eigenen Stellungnahme nachgelegt.

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11.04.2017

Wie umgehen mit einer gewaltvollen Vergangenheit, die längst noch nicht Geschichte ist? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines internationalen Workshops des ZFD und seiner kolumbianischen Partner Ende März in Bogotá.

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Feierliche Eröffnung des neuen Zentrums (Foto: Advance Afrika)
05.04.2017

Die ZFD-Partnerorganisation Advance Afrika hilft jungen Strafgefangenen im Norden Ugandas bei der Rückkehr ins gesellschaftliche Leben. Dazu wurden jetzt zwei Kunstzentren ins Leben gerufen. Durch kreative Angebote sollen jugendliche Straftäter vom Weg der Gewalt abgebracht werden und alternative Handlungskonzepte kennenlernen.

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28.03.2017

„Am 15. Mai 1984 wurde der Schriftsteller vom guatemaltekischen Militär entführt und nicht mehr wiedergesehen“, so beginnt die Inschrift einer Gedenktafel für Luis de Lión im Zentrum von Guatemala-Stadt. Was ihm und den vielen anderen Opfern des 36-jährigen Bürgerkriegs widerfahren ist, macht jetzt das interaktive Online-Portal Memoria Virtual Guatemala öffentlich. Das Portal ist ein Beitrag zur Aufarbeitung der gewaltsamen Vergangenheit. Es wurde vom ZFD-Partner „Memorial para la Concordia“ ins Leben gerufen wurde.

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Foto: Mohammad Bassyouni
22.03.2017

Ohne Vorstellung von einer besseren Zukunft, findet erst gar keine Veränderung statt. Nur dann kann gezielt darauf hingearbeitet werden. Keine leichte Aufgabe, erst recht unter extrem angespannten Bedingungen. Dennoch und gerade deshalb hat der ZFD im Libanon mit seinen Partnern zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Gefragt waren Visionen von einem lebenswerten Libanon.

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Gemeindeversammlung in Turkana County (Foto: Jens Künster/AGEH)
14.03.2017

2012 wurden in Turkana County im Nordwesten Kenias bedeutsame Öl- und Süßwasserressourcen entdeckt. Soweit so schlecht, denn anstatt der Region Wohlstand zu bringen, hat der Fund bestehende Konflikte um Land auf dramatische Weise verschärft. Die Diözese Lodwar vermittelt zwischen den verschiedenen Interessengruppen und beugt damit Eskalationen vor. Der ZFD unterstützt sie dabei.

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Foto: Department of Media and Communication (DMC)
09.03.2017

Die Gräuelherrschaft der Roten Khmer wirft nach wie vor einen Schatten auf die kambodschanische Gesellschaft. Zwischen 1975 und 1979 starb etwa ein Viertel der Bevölkerung durch Zwangsarbeit, Hungersnöte, Folter und Mord. Eine Aufarbeitung dieser leidvollen Zeit fand lange Zeit nicht statt – weder juristisch noch gesellschaftlich. Der ZFD unterstützt seit 2008 seine Partner vor Ort in ihren Bemühungen, die Bewältigung der Vergangenheit voranzubringen. Auch um der Zukunft willen. Das neueste Ergebnis dieser Zusammenarbeit: Die multimediale Internetseite Mapping Memories Cambodia mit Features zu den Themen Liebe, Angst, Musik und Familie.

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Friedensdemonstration auf Mindanao (Foto: forumZFD)
02.03.2017

Gebrochene Waffenruhe und „kompromissloser Krieg“ – die Fronten zwischen der Regierung Duterte und kommunistischen Rebellen sind verhärtet. Im Interview erklärt Wolfgang Dörner, Programmleiter des forumZFD auf den Philippinen, welche Faktoren zur Eskalation der Lage beigetragen haben könnten und wie sie sich auf das Leben der Bevölkerung und die Friedensarbeit in der Region auswirkt.

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27.02.2017

Vor nicht allzu langer Zeit schien Mindanao auf einem guten Weg. Jahrzehntelang hatten blutige Konflikte die Inselgruppe im Südosten der Philippinen erschüttert. 2014 wurde ein Abkommen unterzeichnet, das Hoffnung auf Frieden machte. Dann geriet der Friedensprozess zunächst ins Stocken, dann ins Wanken. Die Situation ist aktuell wieder angespannt. Umso wichtiger sind all jene, die sich vor Ort weiterhin für eine friedliche Entwicklung einsetzen. Mit der Internetseite www.forum4peace.org wurde nun eine Plattform für zivile Friedenskräfte geschaffen.

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20.02.2017

Der 32. Friedensfilmpreis geht an die chilenische Regisseurin Lissette Orozco für ihren Dokumentarfilm “El Pacto de Adriana (Adrianas Pact)”. In ihrem Langfilmdebüt spürt die Regisseurin der Rolle ihrer Tante Adriana während der Diktatur unter Augusto Pinochet nach. Der Friedensfilmpreis wurde am 19. Februar im Rahmen der Berlinale in Berlin verliehen. Er würdigt Filme, die in besonderer Weise das friedliche Zusammenleben fördern. Zu den Organisatoren des Preises gehört der Weltfriedensdienst, einer der Träger des ZFD.

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